Zu nackt und zu sehr auf Männermagazin

Hinweis: 
In diesem Post befinden sich Cover mit teilweise nackten Frauen. Solltet ihr damit Probleme haben, überspringt diesen Post am besten. 



Wenn man die Cover und Titel von erotic romances in Deutschland betrachtet, so fällt einem eines sofort auf: ganz viel nackte Haut und sehr deutliche Titel. Mir persönlich gefällt das nicht wirklich gut. Ich mag es lieber, wenn die Cover zwar sinnlich/erotisch/sexy sind aber sie sollten nicht zu sehr nach Playboy oder ähnlichem aussehen.
Denn in erotic romances geht es ja gerade um die Kombination von einer Liebesgeschichte mit heißen Szenen, bei den deutschen Covers vermisse ich aber immer den romances - Teil von erotic romances.

Ich lese meine Bücher oft in Bahn/Bus und das würde ich bei den deutschen Covers der Bücher von Eden Bradley nicht machen. Die englischen Ausgaben dagegen habe ich ohne Probleme und Bedenken in der Öffentlichkeit gelesen, da die Cover zwar erotisch aber nicht zu plump auf Sex getrimmt sind.






Die Originalcover finde ich alle sehr gelungen. Sie machen Lust auf mehr, sehen gut aus und haben Stil.
Bei den deutschen Covers frage ich mich, ob hier Männer die alleinige Zielgruppe sind, da die Cover mich als Frau nicht ansprechen. Sie sind zu plump auf Sex getrimmt und eine gewisse Rafinesse fehlt. Ich weiß aber, dass vor allem Frauen erotic romances lesen und daher frage ich mich schon, warum der deutsche Verlag diese Art von Covers gewählt hat.
Interessant finde ich auch, dass die Titel sich anhören, als wären die Bücher Teil einer Serie, auch wenn sie nichts miteinander zu tun haben.

Die klaren Gewinner sind in allen vier Fällen die Originalcover weil sie raffinierter und stilvoller sind. Die deutschen Cover sehen für meinen Geschmack zu sehr nach Männerzeitschrift aus und sind zu einfallslos gestaltet.

15 comments:

  1. Na gut, dass du das schreibst, dass die nicht zusammen gehören. Dachte auch, dass das ne Serie ist. Sehr seltsam was man sich so bei Cover und Titel denkt.

    Sind dann auch die Übersetzungen vom Inhalt her meist plumper im Deutschen?

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  2. Ich habe bisher immer nur ein paar Ausschnitte aus den Übersetzungen gelesen, die waren häufig aber schon plumper. Ich werde mir mal eins der deutschen Bücher kaufen, um es genauer vergleichen zu können.

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  3. Holy god, I just choked on my drink with that last cover! I agree, it doesn't really look like women are the target audience for these covers.

    And I have to say, the clumsy Google translator widget has given this post some awesome phrases and sentences. I had to re-read a few parts because surely you did not say what Google said you said. :)

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  4. @Jennifer Lol, the last cover really is extreme. Would like to know what the publisher thought when choosing the covers.
    Need to check what the Google Translator made out of my text, but I guess it's horrible - just like always :)

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  5. Das erste Deutsche Cover geht ja noch, hab' gar nicht richtig verstanden, was Du sagen willst, aber als ich dann gescrollt habe wurde es mir klar. Vor allem das letzte ist ja mal ganz übel. Einfach nur billig!!!

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  6. Das allerschlimmste Cover ist ja wohl das englische zu "Exotica". Das ist entweder ne ganz, ganz schlechte Montage, oder das Modell ist magersüchtig und kurz vorm Exitus. Oder beides! Buah. Da ist mir ja selbst das schlechte Foto zu "Ketten der Lust" noch lieber!

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  7. Irina, meinst du wegen den dünnen Beinen? Die finde ich eigentlich ganz ok und kenne doch einige Frauen die im richtigen Leben auch so Beine haben und nicht magersüchtig sind.
    Aber wieder mal interessant, wie unterschiedlich Cover aufgenommen werden.

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  8. Also, diese Oberschenkelansätze, die sind doch … Da fehlen mir die Worte!

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  9. Irina, die Beine haben es dir ja wirklich angetan :)

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  10. Ich lese diese Sparte Literatur ja gar nicht, aber es ist mir immer wieder peinlich, wenn mein Blick im Buchladen mal über diese Abteilung streift. Die deutschen Cover sind einfach nur billig und pornös, würde ich nie in die Hand nehmen (schon gar nicht mit normaler Gesichtsfarbe). Da sind die englischen wirklich bedeutend geschmackvoller gestaltet.

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  11. Miss Bookiverse, genau! Ich würde die deutschen Bücher definitiv nicht kaufen auch wenn ich die Geschichten mag. Sex muss nicht billig sein aber das hat der Verlag leider noch nicht begriffen :(

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  12. Stimmt, Sex muss nicht billig sein, aber die Geschichten, die sich hinter solchen Covern verbergen, sind es ehrlich gesagt sehr wohl. Häufig, zumindest! Und daran ändert auch die Tatsache nix, dass das Cover der Originale erotischer ist als das der deutschen Ausgaben.

    (Beine hin oder her! *kicher*)

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  13. @irina: Gut, wenn der Inhalt auch eher billig ist, finde ich so ein Cover in Ordnung. Dann weiß man wenigstens, was man hat. Aber anscheinend bekommen ja auch niveauvollere Romane keine "gehobeneren" Cover oder?

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  14. @Miss Bookiverse: Genau so ist es. Die Bücher von Eden Bradley sind ganz bestimmt nicht billig aber die Cover eben schon.
    Bis jetzt sind eigentlich alle Cover die ich von etotic romances gesehen habe billig, egal welcher Inhalt das Buch hat.

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  15. Eden Bradley kenn ich ehrlich gesagt nicht, aber was ich so an erotischen Romanen bei Heyne und Lübbe gelesen habe, ist meist (!) in die Kategorie Porno in Schriftform einzuordnen. Sprich: Es reihen sich Sexszenen mehr schlecht als recht durch ne unsinnige Handlung verbunden aneinander.

    Etwas bessere Erotikroman-Cover macht übrigens Mira, finde ich.

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