Erst einmal die gute Nachricht: "Anna and the French Kiss" von Stephanie Perkins erscheint 2012 auf Deutsch. Ich habe das Buch Anfang des Jahres verschlungen und liebe es. Das Buch ist definitiv nicht nur für Jugendliche geeignet und hat es auf die Liste meiner Lieblingsbücher geschafft.
Das Buch wird auf Deutsch "Herzklopfen auf Französisch" heißen und den Titel finde ich ganz gut. Das Cover dazu gefällt mir leider nicht wirklich. Es ist im Stil einiger Cover von Susan Mallery (siehe hier) gehalten und diese Art von Covers mag ich einfach nicht.
Mir gefällt die Klarheit des Originalcovers und das man sofort erkennt, in welcher Stadt die Geschichte spielt. Das Cover verspricht eine Liebesgeschichte, die in Paris spielt, in der sich die beiden Hauptcharaktere langsam annähern und genau darum geht es in dem Buch auch. Das Cover passt wirklich perfekt zur Geschichte.
Das Buch ist eine young adult romance und das kann man auf dem US Cover auch gut erkennen. Beim deutschen Cover fällt einem diese Verbindung nicht unbedingt ein.
Wie gesagt, den Stil des deutschen Covers mag ich grundsätzlich nicht, aber ich weiß auch, dass viele Leser ihn süß und ansprechend finden. Im Detail mag ich die Croissants und die Schriftart des Titels nicht. Den Namen der Autorin finde ich etwas schwer zu lesen aber immerhin mag ich das pink mit den weißen Punkten. Das Cover ist mir insgesamt zu süß, denn auch wenn ich das Buch wunderschön finde, ist es nicht so süß und putzig. Die Liebesbeziehung zwischen den beiden Hauptpersonen ist nicht zuckersüß und entwickelt sich angenehm langsam.
Eine deutsche Synopsis konnte ich noch nicht finden, mal sehen was der Verlag damit anstellen wird.
Übrigens finde ich den Zusatz "Es gibt sie noch, die Liebe ohne Vampir" eher unangebracht. Klar gibt es in letzter Zeit viele Bücher mit paranormalen Elementen. Es gibt aber auch jede Menge Bücher ohne Vampire. Ich hoffe mal nicht, dass der Spruch auf einem dieser fiesen Aufkleber sein wird, die man praktisch nicht entfernen kann, ohne dabei das ganze Buch zu zerstören.
Edit:
Da ist sie, die Synopsis. Gefunden habe ich sie auf Jana's Blog Books and Stories
Ein Jahr in Paris? Die 17-jährige Anna könnte sich Besseres vorstellen, als in einem Land zur Schule zu gehen, dessen Sprache sie nicht spricht. Und dafür muss sie auch noch ihren Schwarm in Atlanta zurück lassen. Doch schon bald lernt die angehende Filmkritikerin das französische Leben zu schätzen: echter Kaffee, wunderschöne Gebäude und Kinos wohin man schaut! Vor allem der attraktive Étienne führt Anna durch das schöne Paris - und wird zu ihrem besten Freund. Doch als ihre Freundschaft immer enger wird, sind beide verunsichert - und das nicht nur, weil Étienne eine Freundin hat..







Auch wenn ich das rechte Cover auch nicht soo schlecht finde, ist das englische doch um einiges besser. Vorallem mit dem Eifelturm im Hintergrund.
AntwortenLöschenAußerdem hätte ich ehrlich gedacht, wenn ich das Buch irgendwo sehen würde, dass sich das Buch eher um ältere Leute dreht. Keine Ahnung wieso...
Ich mag das englische Cover, eben aus deinen genannten Gründen. Man erkennt sofort, worum es in dem Buch gehen könnte. Das deutsche hingegen gefällt mir gar nicht :/ Ich finde es wirklich schade, dass die Verlage für Jugendliebesgeschichten immer so extrem kitschige Cover nehmen müssen, die unbedingt mädchenhaft in pink, rot, rosa, etc. gestaltet werden müssen. Auch wenn ich die Farben zwar sehr gerne mag, wirken die Cover auf mich eher nach wegrennen, als wirklich ansprechend.
AntwortenLöschenUnd den Vampir-Aufdruck finde ich albern. Als wenn dieses Buch die einzige Ausnahme wäre, wo es keine Vampirliebesgeschichte gibt *augenroll* Zumal es wirklich nicht passt, von der Geschichte her, klingt es für mich nach einer realistischen Geschichte und da ist doch eigentlich klar, dass keine übernatürlichen Wesen drin vorkommen.
das englische Cover ist definitiv besser ;)
AntwortenLöschen(auch wenn ich das rechte jetzt nicht sooo schlecht finde^^)
der Aufdruck ist wirklich etwas unangebracht, es gibt schließlich noch ein paar andere Bücher ohne Vampire :P
Menno, ich wollte das Buch so gern auf Deutsch haben und nun macht mir der Verlag wieder einen Strich durch die Rechnung T.T Ich HASSE Taschenbüchern. Warum können sie das Buch nicht als Hardcover heraus bringen?
AntwortenLöschenMuss ich das BUch halt doch auf Englisch lesen, aber immerhin ist das Originalcover wirklich um Längen besser.
@Pia: Den Eifelturm in Hintergrund finde ich auch klasse.
AntwortenLöschen@Katha: Ich stimme dir in allen Punkten zu. Generell stehe ich auch auf kitsch und pinke Cover, aber eben nur wenn es auch zur Geschichte passt.
@Nora: So schlecht ist es bestimmt auch nicht, aber ich habe leider eine Abneigung gegen den Stil des Covers. Ich weiß gar nicht genau warum, aber so ist es eben.
@Stephie: Ich bin auch ein Fan von Hardcovers, sie sind zwar teurer aber für mich oft ihr Geld wert.
Ich will meiner Mutter die deutsche Version kaufen, bin mal gespannt, wie sie die Geschichte finden wird. Ich werde ihr gleich sagen, dass die Geschichte nicht so zuckersüß wie das Cover ist.
Ach Gott, das deutsche Cover ist ein Verbrechen! O.O
AntwortenLöschenWow ist das schlecht. Ich finde ja das Originalcover schon nicht so doll, aber DAS! Und dieser Vampir-Zusatz ist auch total blöde.
AntwortenLöschenDas englische Cover ist um Längen besser! Die Croissants lösen in mir so gar nichts aus - gut ich mag auch keine Croissants ;)
AntwortenLöschenHachherje! Ich bin generell nicht ganz so ein Fan davon, wenn sie Nachrungsmittel auf Buchcover bringen (es sei denn, es passt wie die Faust aufs Auge). Das Originalbild ist wesentlich gelungener. Den Zusatz mit "ohne Vampire" kann man, wenn man so drauf ist, schon beinahe als kleine Beleidigung auffassen ;-)
AntwortenLöschenIch merke mir das Buch trotzdem mal, aber nur, weil es Dir gefallen hat.
Gut zu wissen, dass ihr den "Vampir" - Zusatz auch nicht so toll findet. Ich dachte schon, nur mich würde das stören.
AntwortenLöschenInsgesamt finde ich den Trend zum zuckersüßen Cover bedenklich, nächste Woche gibt es dazu noch einen viel schlimmeren Post.
@ Soleil: Obwohl ich wirklich sehr gerne esse, mag ich Nahrungsmittel auf meinen Buchcovers auch so gut wie nie. Das finde ich einfach komisch.
Ich muß wohl doch mal wieder gegen den Strom schwimmen ;-) Ich finde das deutsche Buchcover nämlich total hübsch und sehr gelungen - wobei ich nicht beurteilen kann, ob es zum Buch paßt, denn das habe ich nicht gelesen. Ich würde im Buchladen auch bestimmt danach greifen und mir das Buch anschauen. Pink ist immer ein Hingucker für mich, und, äh, Croissants eigentlich auch.
AntwortenLöschen@SusiB: Glücklicherweise sind Geschmäcker ja verschieden und es ist schön, dass das deutsche Cover auch bei einigen Lesern gut ankommt.
AntwortenLöschenOh je. Die englische Ausgabe lag schon immer halb in meinem Einkaufskörbchen, weil ich das Cover sehr schön fand (und die Rezensionen so euphorisch sind). Die deutsche Ausgabe würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen. Das macht das Buch gleich um 2 Altersstufen jünger.
AntwortenLöschen@ nija: Genau! Viele deutsche young adult Cover sehen meiner Meinung nach jünger aus, als der Inhalt des Buches in Wirklichkeit ist. Das muss einfach abschreckend auf einige erwachsene Leser wirken.
AntwortenLöschenDas hat mich sofort an die Marian Keyes Bücher erinnert...find ich auch nicht so toll. Viel zu süß!
AntwortenLöschenAber bei Keyes finde ich die englischen Cover zur abwechslung auch mal nicht so hitverdächtig...irgendwie.