Donnerstag, 21. September 2017

Jane, Unlimited von Kristin Cashore | Der Buchrücken verwirrt mich, auf das Buch freue ich mich.


Ich habe mir vorgenommen neben schon länger geplanten Posts auch vermehrt solche zu veröffentlichen, die ganz spontan entstanden sind. Und genau um solch einen Post dreht es sich heute. 

Meine Vorbestellung von Kristin Cashores neuem Buch "Jane, Unlimited" konnte ich heute im Buchladen abholen. Als ich mir das Buch näher angeschaut habe, bin ich ins Staunen gekommen. Denn der Buchrücken kommt mit einer Besonderheit daher, Autorenname und Titel sind genau entgegengesetzt aufgedruckt, ich nehme mal stark an, dass das kein Versehen ist. 


Von deutschen Büchern ist man es ja gewöhnt, dass der Text auf dem Buchrücken auf dem Kopf steht, wenn man das Buch flach auf die Rückseite legt. Bei englischen Büchern ist mir dies aber nun das erste Mal untergekommen. Und die Kombination mit dem Autorennamen, der um 180° gedreht ist, ist mir ganz neu. 

Eine große Bedeutung hat das alles im Endeffekt natürlich nicht, es ist aber ein interessantes Detail, das ich nicht so schnell vergessen werde. 

Ich bin sehr gespannt, wie das erste Buch von Kristin Cashore seit Jahren sein wird, hoffentlich so gut wie "Graceling" (Die Beschenkte). Die neue Geschichte hört sich auf jeden Fall sehr spannend und durchaus speziell an, Potential zu einem tollen Buch ist da. Die Geschichte kann wohl nicht in ein einzelnes Genre eingeordnet werden, das sorgt für Spannung, könnte je nachdem in welche Richtung es geht, aber auch Probleme mit sich bringen. Mal sehen, was ich nach dem Lesen denken werde. 

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Sonntag, 17. September 2017

Wo ist die Liebe zum historischen Liebesroman nur hin?


In den letzten Jahren habe ich nach und nach einen Großteil meiner historischen Liebesromane aussortiert. Von knapp drei vollen Regalbrettern habe ich auf ein paar wenige Bücher reduziert. In fast jeder Aussortierende der letzten Jahre mussten neue Romane dran glauben, immer weniger wollte ich erneut lesen, an die wenigsten konnte ich mich überhaupt noch erinnern. 

Habe ich mich hingesetzt und hier und da ein paar Zeilen gelesen, konnten mich nur noch die wenigsten Bücher fesseln, an den meisten Weltenentwürfen hatte ich kein Interesse mehr. Selbst die historischen Liebesromane, die ich behalten habe, sind eher aus sentimentalen Gründen geblieben, nicht weil ich sie unbedingt noch einmal lesen will. 

Schon immer habe ich am liebsten Gegenwartsromane gelesen, doch in der Vergangenheit in einer recht ausgewogenen Mischung mit Fantasy, paranormalen Büchern und eben auch historischen Liebesromanen. Eine gewisse Mischung an Büchern lese ich auch heute noch, allerdings hat sich der Fokus auf zeitgenössische Romane, vor allem Liebesromane, verstärkt. Die anderen erwähnten Genre lese ich zum großen Teil auch heute noch, nur eben wesentlich seltener. Die Gegenwart und die Welt, in der wir leben, ziehen mich gerade am meisten an. 

Neue historische Liebesromane habe ich in den letzten beiden Jahren nicht gelesen. Keine Handlung konnte mich interessieren, nichts mich zum Kauf bewegen. Der Reiz dieser Bücher scheint verflogen zu sein. Früher haben historische Liebesromane für mich einen gewissen Charme verkörpert, diesen empfinde ich heute beim Lesen der Bücher leider kaum noch. Ähnlich geht es mir übrigens mit Liebesromanen von Mills & Boon/Harlequin, allerdings aus anderen Gründen.

Ich will gar nicht ausschließen, dass ich in Zukunft nicht doch wieder mal einen historischen Liebesroman kaufen und lesen werde, wann es soweit sein wird, steht aber in den Sternen.

Lest ihr gerne historische Liebesromane? Und habt ihr in den letzten Jahren auch die Lust an einem Genre verloren?

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Dienstag, 12. September 2017

Bücher lesen: Garantiert ein großer Lottogewinn eine spannende Geschichte?


Dieses Jahr habe ich bereits zwei Jugendromane gelesen, in denen die Hauptfigur den Jackpot im Lotto knackt. Für mich hörte sich das nach einem interessanten und spannenden Grundgerüst für eine gute Geschichte an. Ich erwartete Romane, in denen viel geschieht, ein bisschen Drama, viele schöne Entwicklungen und insgesamt eine gute Unterhaltung. Nachdem ich "Windfall" von Jennifer E. Smith und "Lucky in love" von Kasie West gelesen habe, ist mir klar geworden, dass die interessante Idee Lottogewinn alleine nicht ausreicht um ein unterhaltsames und mitreißendes Buch zu schreiben. Da muss schon noch ein bisschen mehr kommen. 

Zunächst habe ich "Windfall" gelesen und fand das Buch eigentlich ganz gut, hatte aber Probleme mit der männlichen Hauptfigur. Ich scheiterte daran zu ihm eine enge Verbindung beim Lesen aufzubauen, dadurch hatte ich generell Probleme mit der Geschichte. Und doch war sie zumindest unterhaltsam und nicht in all ihren Entwicklungen vorhersehbar. Auch habe ich gerne mit den anderen Charakteren Zeit verbracht und empfand die Handlungsstränge, die primär nichts mit dem Lottogewinn zu tun hatten, als interessant und unterhaltsam. 

Dann kam "Lucky in Love" von Kasie West und ich hatte meine Erwartungen schon etwas runtergeschraubt. Positive Rezensionen ließen mich hoffen, dass ich nach einigen Büchern der Autorin, die ok waren, aber eben nicht mehr, mich wieder in eine ihrer Geschichten verlieben würde. So wie es mir bei "The Distance between us" passiert war. 

Doch leider wurde ich enttäuscht. Der Lottogewinn und sein Folgen konnten kein Leben in die Geschichte einhauchen, alles verlief wie erwartet, Überraschungen gab es keine. Dazu kamen Charaktere, die ich mir in keiner Sekunde als richtige Menschen mit echten Emotionen vorstellen konnte. Es fühlte sich fast so an, als hätte sich die Autorin auf der Idee Lottogewinn ausgeruht, als hätte sie sie wie ein Selbstläufer gesehen, der schon irgendwie von alleine funktionieren würde. Hat er aber leider nicht, zumindest nicht für mich. 

Ich habe also mittlerweile gelernt, dass ein besonderes Ereignis wie den Jackpot zu knacken und über Nacht Millionen zu besitzen für eine gute Geschichte nicht ausreicht. Eine gute Grundidee ist super, aber entscheidend ist immer noch, was der Autor daraus macht. 

Welche Ideen haben sich für euch super angehört, nur um dann eher lau daherzukommen?

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