Sonntag, 18. September 2016

Ich habe aufgehört zu zählen ...

... wie viele Bücher ich im Jahr lese. 

In den letzten Jahren hatte ich zwar nicht immer eine ganz genaue Übersicht darüber, wie viele Bücher ich bereits gelesen hatte, doch ungefähr wusste ich schon Bescheid. Vor einigen Jahren hatte ich mir selbst auch mal eine bestimmte Zahl für das Jahr vorgenommen, nach kurzer Zeit dann aber schnell gemerkt, dass ich diesen Druck nicht brauche und die Challenge beendet. 

Anfang des Jahres habe ich dann zunächst beschlossen meine Rezensionen von 2016 von 1. bis was auch immer durch zu nummerieren, so wusste ich also auf das Buch genau, wo ich stand. Das habe ich etwa bis Juni/Juli durchgezogen, dann haben mich die Zahlen immer mehr gestört. Diesmal habe ich zwar keinen Druck empfunden, aber das Nummerieren machte trotzdem keinen Sinn. Denn die Zahl 1 oder 96 vor dem Buch sagte im Endeffekt nichts über das Buch selbst, mich oder mein Leseerlebnis aus. Jetzt also keine Zahlen mehr und ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, wie viele Bücher ich in 2016 bereits gelesen habe. Und damit lebe ich sehr gut. 

Ich notiere auch nirgendwo mehr exakt, was ich wann gelesen habe, Goodreads benutze ich schon seit Jahren nicht mehr, Booklikes auch immer seltener. Auch auf meinem Mac führe ich keine Liste, ein handgeschriebenes Büchertagebuch ist auch gescheitert. Weniger Kontrolle, mehr Spaß. So geht es zumindest mir. Nur noch das reine Leseerlebnis zählt, keine Zahl, keine Vorgaben oder sonst etwas. Schon interessant wie sich Details rund ums Lesen über die Jahre hin verändern können.

Notiert ihr genau, was ihr wann gelesen habt? Wisst ihr, wie viele Bücher ihr bisher in 2016 gelesen habt?


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Mittwoch, 14. September 2016

Da war doch was: alte Liebe neu entfachen?

Vor einigen Monaten habe ich einen Post mit dem Titel "Die letzte Chance" veröffentlicht. In ihm ging es um meine Beziehung zu den Büchern von Susan Elizabeth Phillips und Linda Howard, Damals fragte ich mich, ob ich die alte Liebe zu den Büchern von beiden Autorinnen bald wiederfinden würde, ob sie neu entfachen würde. Jetzt kann ich die Frage in beiden Fällen beantworten, leider jeweils mit einem klaren Nein (meine Rezension zum neuen Buch von SEP könnt ihr hier finden).

Die Autoren, in der Art wie sie ihre Romane schreiben, und ich als Leser haben sich zu weit voneinander entfernt, wir kommen nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner. Das habe ich nach dem Lesen ihrer neuesten Bücher jetzt endgültig eingesehen.

Generell hat mich diese Situation zum Nachdenken gebracht: Konnte ich eigentlich jemals eine alte Buchliebe neu entfachen? Macht es für mich überhaupt Sinn Autoren eine zweite (dritte, vierte, ...) Chance zu geben? Diese Frage kann ich mit ja beantworten, denn spontan fallen mir zumindest zwei Fälle ein, in denen es für mich funktioniert hat.

Von den Büchern von Jill Shalvis und Lauren Dane habe ich je eine Pause von gut 2-3 Jahren genommen, ich geriet mit den Büchern von beiden Autorinnen in eine Phase, in der nichts mehr für mich funktionierte. Dann die Pause und danach die zweite Chance. Alle Bücher der Autorinnen funktionieren für mich auch nach der Pause nicht, aber einige schon.

Die erotic romances von Lauren Dane sind für mich immer noch top, ihre paranormal romances und einige ihrer contemporary romances aber nicht. Bei Jill Shalvis funktioniert die "Animal Magnetism" - Reihe für mich gar nicht, ihre anderen, neuen aber meist sehr gut. Beide Autorinnen lese ich generell heute wieder gerne, die Pause hat also geholfen und ich konnte die alte Liebe zumindest teilweise neu entfachen.

Daher plane ich auch in Zukunft Autoren eine zweite Chance zu geben, oft werde ich damit auf die Nase fallen, manchmal aber auch den Goldkessel am Ende des Regenbogens finden. Damit kann ich gut leben.


Gebt ihr Autoren eine zweite Chance? Wie sind eure Erfahrungen damit?

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Mittwoch, 7. September 2016

Undecided - Julianna Keyes


new adult Liebesroman
ein wildes Jahr am College liegt hinter Nora
dieses Jahr muss es ruhiger werden
Nora muss sich auf ihre Noten konzentrieren
und nicht mehr feiern gehen
doch dann läuft ihr ständig Crosbie über den Weg
und der macht es ihr verdammt schwer auf Dauer nein zu sagen
was dann folgt
könnt ihr euch denken :)
das Cover rechts ist das alte Cover
wenn das nicht nach love triangle aussieht
dann weiß ich auch nicht
daher habe ich das Buch auch zunächst nicht lesen wollen
bis ich dann mitbekam
dass gar kein love triangle vorkommt
was war ich überrascht
also Buch gekauft
das neue Cover (links) entdeckt
auf dem eines der Beine komisch aussieht
aber ok
und los ging es mit dem Lesen
die Geschichte ist ziemlich typisch für NA-Romane
aber richtig gut geschrieben
sehr unterhaltsam
mit Charakteren
an die ich glauben konnte
mit denen ich gerne mitgefiebert habe
für mich ein gutes NA-Buch
das Lust auf mehr von der Autorin macht
"Time Served" habe ich schon gekauft
mal sehen
wie es werden wird. 
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