Montag, 16. Oktober 2017

Auf meinen Bücherregalen | In Versform geschrieben


Vor kurzem habe ich mal wieder in drei Bücher geschaut, die ich vor einigen Jahren gelesen habe. Das Besondere an ihnen ist, dass sie in Versform geschrieben sind. Jugendbücher in diesem Stil sind vor allem von Autorinnen wie Ellen Hopkins bekannt. 

Ich weiß noch, wie ich vor Jahren der ganzen Sache skeptisch gegenüberstand. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mir eine moderne Geschichte in Versen geschrieben zusagen würde. Vor allem da ich mit allzu außergewöhnlichen Schreibstilen oft Probleme habe. Und mir war schnell klar, dass diese Bücher sehr oft hochemotional, dramatisch und tragisch sind, dass sie regelmäßig die Herzen ihrer Leser brechen, auch das hat mich abgeschreckt. Denn ihr kennt mich, all zu viel Herzschmerz will ich beim Lesen nicht ertragen müssen. 

Dann bin ich aber glücklicherweise auf Bücher gestoßen, die in Verseform geschrieben und gleichzeitig nicht zu dramatisch angelegt sind. Diese Kombination hat sich für mich als überraschend gelungen herausgestellt, die drei Bücher im Post gehören zu meinen Lieblingen aus dem Bereich der Jugendromane. Bei den Büchern handelt es sich um 


Erwachsen werden, Familie und erste Liebesbeziehungen stehen im Fokus der drei Romane. Die Gefühle und Probleme der Protagonisten werden ungeschönt dargestellt, dadurch sind die drei Geschichten emotional und mitreißend. Auf ein Happy End braucht man trotzdem nicht verzichten, das ist mir persönlich wichtig. 

Die Reduktion der Anzahl der Wörter, der Fokus auf das Wesentliche macht diese Bücher so intensiv und interessant. Man merkt plötzlich, mit wie wenigen Wörtern eine gute und intensive Geschichte erzählt werden kann. 

Wer noch nie einen in Versform geschrieben modernen Roman gelesen hat, dem rate ich es mal zu wagen, es könnte spannend und berauschend sein. Listen mit Romanen in Versen findet ihr z.B. hier und hier

Kennt ihr moderne in Versform geschriebene Romane? Welche gehören zu euren Lieblingen?

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Samstag, 14. Oktober 2017

Es war an der Zeit das Buch abzubrechen | Kingdom of Ash and Briars


In den letzten Wochen habe ich "Kingdom of Ash and Briars" von Hannah West gelesen, so richtig weitergekommen bin ich aber nicht. Ein paar Seiten hier und da, zu mehr hatte ich nie Lust. Am Schreibstil der Autorin lag das übrigens nicht, dieser war angenehm und unspektakulär, vielmehr hat mein altbekanntes Problem mit Fantasy-Welten wieder zugeschlagen. Nur die wenigsten fantastischen Welten können mich faszinieren, zumindest war das in den letzten drei-vier Jahren so. Es zog und zieht mich extrem zu zeitgenössischen Büchern hin. 

Bis auf wenige Ausnahmen haben mich Fantasy-Bücher in den letzten Jahren kalt gelassen, oft konnte schon die Kurzzusammenfassung kein Interesse wecken und ich habe erst gar nicht zu dem Buch gegriffen. Bei "Kingdom of Ash and Briars" war das interessanterweise anders. Die Kurzzusammenfassung hörte sich richtig gut an, auch der Textauszug konnte überzeugen, daher habe ich mir das Buch gekauft. Und ich war vor dem Lesen auch wirklich guter Dinge und bin mit einer positiven Grundeinstellung an die Geschichte herangegangen. Ich freute mich darauf, dass endlich mal wieder ein Fantasy-Roman für mich gut funktionieren würde. 


Beim Lesen selbst verflog die Vorfreude dann aber leider sehr schnell. Ich kam nie in einen guten Lesefluss, schon auf den ersten Seiten fühlte sich das Lesen wie Arbeit an. Die Welt der Autorin war sicherlich interessant, konnte mich aber nur stellenweise faszinieren. Der Großteil der Handlung lief an mir vorbei, am Großteil des Weltenentwurfs hatte ich wenig Interesse. 

Und nachdem ich dem Buch in den letzten Wochen immer und immer wieder eine Chance gegeben habe, war es nun heute an der Zeit es endgültig zur Seite zu legen, ich habe schlicht keine Lust mehr mich Seite zu Seite durch das Buch zu arbeiten. Ich will wieder ein Buch lesen, dass mich fasziniert, zum Lachen und Schmunzeln bringt, das mich so gut unterhält, dass ich die Zeit vergesse, dass ich fast vergesse an der richtigen Station aus dem Zug auszusteigen. 

Als schlechtes Buch wurde ich die Geschichte von Hannah West nicht bezeichnen, vielmehr als nicht passend für mich. Es wäre mal interessant zu hören, was ein eingefleischter Fan von jugendlichen Fantasy-Romanen zu dem Buch zu sagen hat. Falls jemand von euch das Buch schon gelesen hat, würde ich mich über eure Eindrücke sehr freuen. 

Welches Buch habt ihr als letztes abgebrochen? Und warum?


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Freitag, 13. Oktober 2017

Ich hätte gerne weitere Bücher von diesen Autorinnen / aus dieser Serie gelesen.


Als ich neulich, mal wieder, meine Bücherregale aus- und umgeräumt habe, sind mir drei Bücher in die Hände gefallen, an die ich mich auch Jahre nach dem Lesen noch sehr gerne erinnere. Bücher von den Autorinnen Emma Cornwall und Jess Granger. "Incarnation" ist ein paranormaler Roman mit einem sehr interessanten Konzept (Steampunk + Bram Stocker und noch ein bisschen mehr), "Beyond the rain" und "Beyond the shadows" sind futuristische, leicht abgefahrene, heiße Weltraumgeschichten. Die drei Bücher haben bei mir damals Lust auf mehr erzeugt, befriedigt wurde diese Lust aber nie, denn mehr kam von den Autorinnen nicht. 

Ok, Jess Granger schreibt mittlerweile als Kristin Bailey Romane für Jugendliche und Kinder. Emma Cornwall scheint das Pseudonym von Josie Litton gewesen zu sein, ganz sicher bin ich aber nicht. Ein oder zwei Bücher von Litton habe ich mal eine Chance gegeben, sie waren aber nicht mein Fall. Als Emma Cornwall hat sie die in "Incarnation" begonne Geschichte leider nicht weitererzählt. 

Die erwähnten Bücher sind wahrscheinlich nicht die finanziellen Erfolge gewesen, die man sich erhofft hatte. Verständlich, dass die Autorinnen und Verlage daran nicht anschließen wollten, aber natürlich blöd für mich als Leser, der gerne mehr von Cornwall und Granger gelesen hätte. Aber so ist das im Leben eines Lesers eben, manchmal ist einem der Büchergott wohlgesonnen und manchmal lässt er einen im Regen stehen. 

Von welchen Autoren/Serien hättet ihr gerne mehr gelesen?

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