Samstag, 11. April 2015

Wenn die Chemie stimmt: Lieblingsautoren

Die Bücher meiner Lieblingsautoren vergleiche ich gerne mit guten Freunden, mit denen die Chemie stimmt und zwar schon vom ersten Moment an. Gute Freunde, denen man immer etwas zu erzählen hat, mit denen man sich auch nach Monaten ohne Kontakt sofort wieder gut aufgehoben fühlt, mit denen man unter Garantie immer viel Spaß hat, gute Freunde, die einen berühren, die man nie vergisst. 

Warum ich mich den Büchern bestimmter Autoren näher fühle als anderen, kann ich nur schwer in Worte fassen, wie soll man auch die grandiose Chemie beschreiben, die es zwischen bestimmten Büchern und Lesern geben kann? Genauso wenig kann ich erklären, warum ich mit manchen Menschen von der ersten Sekunde an super klar komme, mit anderen aber nie warm werde, auch wenn es theoretisch gesehen passen sollte.

In meinem Leben gibt es so etwa eine Handvoll Autoren, deren Bücher bei mir eigentlich immer funktionieren, bei ihnen funktionieren sogar bestimmte Handlungsstränge, die mir sonst Probleme bereiten. Wann auch immer ein neues Buch von einem meiner Lieblingsautoren erscheint, treten erst einmal alle anderen Bücher in den Hintergrund. Ich stürze mich dann mit allem was ich habe auf das neue Buch und genieße ganz in Ruhe, was mir der Autor dieses Mal zu bieten hat.

Stimmt die Chemie zwischen einem Autoren und mir irgendwann nicht mehr, kann es ganz schön schmerzhaft sein sich das einzugestehen und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen, aber auch das gehört irgendwie zum Leben eines Lesers hinzu, solange es nicht allzu häufig vorkommt, kann ich damit leben. Aber am liebsten ist es mir natürlich, wenn auch noch Jahre nach dem ersten Kontakt meine Beziehung zu den Büchern eines bestimmten Autoren eine wundervolle bleibt.

Gibt es Autoren in eurem Leben, bei denen die Chemie stimmt und zwar von Anfang an?

Kommentare:

  1. Oh ja, Donna Alward ist so eine Autorin.
    Zugegeben, ihre Geschichten funktionieren unterschiedlich gut für mich, und manchen ihrer Helden wollte ich einfach nur erwürgen - aber im Grundton gab es noch kein Buch von ihr, mit dem ich mich beim Lesen nicht sofort besser gefühlt hätte.

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    1. Ich liebe es, wenn so etwas passiert. Und stimmt, die Bücher meiner Lieblingsautoren sorgen eigentlich immer dafür, dass es mir beim Lesen richtig gut geht.

      Donna Alward sagt mit übrigens spontan gar nichts, ich muss gleich mal schauen um was es in ihren Büchern geht.

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  2. Spontan fällt mir da Andreas Eschbach ein. Ich habe alles von ihm verschlungen, und seine Themen rangieren von Science Fiction über Thriller bis zur Belletristik. Auch J.Lynn fällt mir ein, ich genieße jedes ihrer Bücher.

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    1. Andreas Eschbach sagt mir nichts, ich muss mal schauen, ob unter seinen Büchern auch etwas für mich dabei ist. Von J. Lynn habe ich gerade zwei Bücher gelesen, leider haben sie für mich nicht ideal funktioniert, aber das kann man ja auch wirklich nicht von allen Büchern erwarten.

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