Samstag, 30. April 2016

Im neuen Gewand / Professionalisierung von Buchblogs

Wie ihr sehen könnt, kommt Bücher  - lit in einem neuen Gewand daher. Nach über fünf Jahren hatte ich Lust auf ein neues Design, wie mein altes kommt auch das neue von Chic & Sassy Designs. Es ist ein wenig frischer und klarer, genau danach habe ich mich schön länger gesehnt. Mit den Blog Designs von Zoe, die Person hinter Chic & Sassy Designs, habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht und ihre Zeichnungen treffen voll meinen Geschmack, daher bin ich auch sehr glücklich mit dem neuen Gewand. 

Im Zuge des neuen Designs habe ich den Blognamen von "Bücher - lost in translation" zu "Bücher - lit" gekürzt, das lit steht dabei weiter für lost in translation, aber eben auch für Literatur. Gerade letzteres macht Sinn, da sich meine Inhalte in den letzten Jahren teils stark verändert haben. 

Ansonsten ändert sich nichts. Ich bin nicht auf den Trend der Professionalisierung aufgesprungen, werde den Blog auch weiterhin als reines Hobby betreiben. Sachen wie Google Analytics brauche ich auch weiterhin nicht, ich muss nicht alles über die Besucher von B - lit wissen, will ich auch gar nichts. Ich will weiterhin mit euch in einer freundlichen und entspannten Atmosphäre über Bücher reden, nicht mehr und nicht weniger.  

Die Diskussion um die Professionalisierung von Blogs im Rahmen der Leipziger Buchmesse habe ich etwas verspätet mitbekommen. Was da an Aussagen teils von Bloggerseite kam (Leander Wattig mal ausgenommen), fand ich schon befremdlich. 
Wer seinen Blog optimieren will, professioneller aufstellen will (was auch immer beides bedeuten mag), soll das tun, warum man Hobbyblogger aber gleichzeitig in die "Flauschzone" abschieben muss um sich damit über sie zu stellen, um sich quasi selbst als Elite zu präsentieren, ist mir ein Rätsel. 
Wer Geld mit seinem Blog verdienen will, soll nicht über die Verlage klagen, sondern den Hintern selbst hochbekommen, eigene Ideen, Projekte und Produkte entwickeln. 

Aber genug davon, ich selbst bin mit Bücher - lit an einem für mich sehr schönen und positiven Punkt angelangt. Ich habe wieder Lust regelmäßig zu schreiben, über Bücher zu reden, meine Gedanken mit euch auszutauschen, mit euch zu diskutieren. Habe einen Weg gefunden, dass das auch dauerhaft funktioniert und nicht in Stress ausartet, darüber bin ich sehr froh. 

Kommentare:

  1. Ich find dein Design wirklich schön, hab mich direkt mal bei Chic & Sassy Designs umgesehen, ob ich was schönes für mich finde :)
    Ja, die liebe Professionalisierungs-Diskussion. Ich fand manche Aussagen schon ganz ok, klar haben Blogs einen Wert, finds aber dumm, dass gleichzeitig Leute, die lieber weiterflauschen wollten, irgendwie verteufelt wurde :(

    Der neue Name ist übrigens genauso toll, kurz und knacki! ;)

    Liebe Grüße,
    Susanne

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    1. Bei Chic & Sassy Designs sind momentan nur noch recht alte Designs vorhanden, aus den letzten Monaten fast nichts mehr. Die neuen Designs sind alle etwas frischer und geradliniger im Vergleich mit den alten, beides mag ich. Mal sehen, wann/ob was neues kommt.

      Klar, da waren auch ein paar vernünftige Aussagen dabei, aber hängengeblieben ist natürlich vor allem die verdammte Flauschzone. Kann gar nicht verstehen, warum man die Flauscher so runterziehen musste um das Anliegen der Professionalisierung voranzutreiben, wäre sicherlich auch anders und sagen wir mal professioneller gegangen. ;)

      LG
      Sabrina

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  2. Das mit den Diskussionen habe ich Gott sei Dank (?) nicht mitbekommen. Ich selbst bin inzwischen ja nur noch Konsument (obwohl ich bei Goodreads inzwischen 99,9% alle gelesenen Bücher rezensiere, was früher nie der Fall war, weil ich mir eben um die ganzen drumherum Beiträge, wie Neuzugänge, Tags,... oder auch Designs etc. keine Gedanken mehr machen muss...) und bin froh in meiner eigenen Blogger-Flauschzone. Ich selbst verteufle keinen Blog der sich professionalisiert, bin selber aber Fan von Blogs, die einigermaßen unabhängig von Verlagen und Autoren sind. Ich habe das Gefühl je professioneller ein Blog, desto stressiger fühlt es sich als Leser an. Dauernd sind irgendwelche Aktionen, Diskussionen, Interviews, dauernd wird irgendwas und irgendwer in den Himmel gelobt... puh, nein, ich mag's lieber entspannt und ich habe das Gefühl das Hobbyblogger entspannter sind als Blogger, die auf Teufel komm raus Geld mit dem verdienen wollen was sie tun und sich über die Anzahl von Rezensionsexemplaren, Kooperationen und verdientem Geld vergleichen (Und ich glaube auch, dass damit auch der Konkurrenzgedanke steigt...) Auch wenn ich's ihnen gönne, ist an sich doch schön, mit seinem Hobby Geld zu verdienen :D

    Und ein wirklich schönes, klassisches und gradliniges Design. Mir ist aufgefallen, dass beim markieren (mache ich z.B. zum Suchen von Namen) der Text darunter kaum lesbar ist. Weil Schrift und Markierungsfarbe sehr ähnlich sind.

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    1. Vielen Dank für den Hinweis mit der Markierungsfarbe, ich muss mal schauen, ob ich die ändern kann.

      Viel verpasst hast du bei der Diskussion nicht, im Nachhinein wäre ich sogar froh gewesen, wenn ich davon auch nichts mitbekommen hätte, hat mich nur unnötig geärgert.

      Über 90% der Blogs und Kanäle, die ich lese und schaue, sind reine Hobbygeschichten und meist sehr unabhängig von Verlagen. Bücher werden meist selbst gekauft und der Blog ganz ungezwungen geführt. Diese Mischung funktioniert für mich als Leser am besten. Und wie du sagst, diese Blogs sind für mich als Leser wunderbar entspannend, sobald es zu sehr in Richtung Werbung und etwas verkaufen wollen geht, bin ich raus aus der Nummer.

      LG

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