Sonntag, 18. September 2016

Ich habe aufgehört zu zählen ...

... wie viele Bücher ich im Jahr lese. 

In den letzten Jahren hatte ich zwar nicht immer eine ganz genaue Übersicht darüber, wie viele Bücher ich bereits gelesen hatte, doch ungefähr wusste ich schon Bescheid. Vor einigen Jahren hatte ich mir selbst auch mal eine bestimmte Zahl für das Jahr vorgenommen, nach kurzer Zeit dann aber schnell gemerkt, dass ich diesen Druck nicht brauche und die Challenge beendet. 

Anfang des Jahres habe ich dann zunächst beschlossen meine Rezensionen von 2016 von 1. bis was auch immer durch zu nummerieren, so wusste ich also auf das Buch genau, wo ich stand. Das habe ich etwa bis Juni/Juli durchgezogen, dann haben mich die Zahlen immer mehr gestört. Diesmal habe ich zwar keinen Druck empfunden, aber das Nummerieren machte trotzdem keinen Sinn. Denn die Zahl 1 oder 96 vor dem Buch sagte im Endeffekt nichts über das Buch selbst, mich oder mein Leseerlebnis aus. Jetzt also keine Zahlen mehr und ich habe ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, wie viele Bücher ich in 2016 bereits gelesen habe. Und damit lebe ich sehr gut. 

Ich notiere auch nirgendwo mehr exakt, was ich wann gelesen habe, Goodreads benutze ich schon seit Jahren nicht mehr, Booklikes auch immer seltener. Auch auf meinem Mac führe ich keine Liste, ein handgeschriebenes Büchertagebuch ist auch gescheitert. Weniger Kontrolle, mehr Spaß. So geht es zumindest mir. Nur noch das reine Leseerlebnis zählt, keine Zahl, keine Vorgaben oder sonst etwas. Schon interessant wie sich Details rund ums Lesen über die Jahre hin verändern können.

Notiert ihr genau, was ihr wann gelesen habt? Wisst ihr, wie viele Bücher ihr bisher in 2016 gelesen habt?


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Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    ja, ich führe eine Excel-Tabelle, weil es mir Spaß macht, mir am Jahresende anzuschauen, wieviele Seiten ich gelesen habe, wie die sich auf die Monate verteilen, wieviele Bücher ich mit wievielen Federn bewertet habe, etc..
    Mir macht das allerdings keinen Druck. Ich kann genauso gut damit leben, wenn da am Jahresende 2.000 Seiten stehen, wie wenn da 20.000 Seiten stehen. Ich bin eher ein Genuß- als ein Vielleser und an Zahlen, die andere haben, komme ich eh nicht heran. Würde mich diese Liste unter Druck setzen, dann würde ich sie nicht mehr führen.
    LG
    Yvonne

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    1. Schön, dass dir deine Tabelle mehr Freude als Stress bereitet, genau so soll es sein. Mir macht schon alleine das Pflegen einer solchen Tabelle keinen Spaß, daher lasse ich es.

      Ich bin eine Kombination aus Genuss- und Vielleser. Mal so, mal so. Aber auch gerne beides zusammen. :)

      LG

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  2. Hey =) Mir geht es genauso wie dir, Büchertagebuch oder Goodreads sind gescheitert. Ich lese parallel und wenn ich eines aufgehört habe, fange ich ein neues an. Und vergesse zu Updaten. Auf meinen Blog kommen auch nicht alle Rezis weil ich dafür keine Zeit und manchmal auch keine Lust habe. Lieber gibt es Highlights, deshalb bin ich auch von meinem reinen Buchblog weg.
    Liebste Grüße
    Conny

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    1. Da haben wir uns in eine ganz ähnliche Richtung entwickelt. Ich habe auch immer und immer wieder vergessen meine Statistik auf den neuesten Stand zu bringen, irgendwann habe ich eingesehen, dass ich es auch gleich lassen kann.

      Es ist spannend zu lesen, wie unterschiedlich Leser an das Thema Buchstatistik herangehen, aber auch nicht wirklich überraschend, denn auch wenn wir alle gerne lesen, so sind wir ja nicht alle gleich.

      LG

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  3. Ich glaube, ich kann da mit der vollen Palette aufwarten. xD Auch wenn ich da überhaupt nicht den Druck verspüre, den du da hattest, deswegen funktioniert's für mich und meine Zwecke sehr gut. Ich hab einfach ganz gern einen kleinen Überblick, weil ich auch ein stark vergesslicher Mensch bin. Und ich mag Zahlen, deswegen nummeriere ich die gelesenen Bücher durch (wobei ich die Zahl immer wieder vergesse, bis dann eben das nächste Buch eingetragen wird), ich bin bei der Goodreads-Challenge dabei (auch wenn ich nie wirklich drauf hinarbeite, diese Zahl auch zu erreichen xD), trage alle meine Bücher bei Goodreads ein und sortiere ein bisschen (GR ist aber auch mein Hauptsammlungsort für Wunschtitel), ich hab eine Exceltabelle für gelesene und gekaufte Bücher und führe auch noch ein Notizbuch, in dem alle Titel vermerkt werden, die ich gelesen habe und in dem ich mir dann auch während des Lesens Notizen mache (um auch später noch was dazu schreiben zu können, oder um mir beim nächsten Band der Reihe das Gedächtnis auffrischen zu können). Aber das sind alles Dinge, die machen mir auch Spaß, ich fang von selbst auch immer wieder neue Listen und Übersichten an (zuletzt eine zu all den Comics und Mangas, die ich noch lesen möchte). Aber wie gesagt, für mich persönlich sind das dann einfach Hilfen, deswegen geht da für mich auch kein Druck aus. :)

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    1. Ich finde es super, dass dir das alles so viel Spaß macht. Ich lese interessanterweise auch gerne die Lesestatistiken von anderen, nur meine eigenen finde ich mehr stressig als spannend. Irgendwie paradox, aber so ist eben das Leben.

      LG

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    2. Haha, da sind wir schon wieder genau das Gegenteil. :'D Bei anderen lese ich die nicht wirklich gerne nach. Vielleicht hier und da mal eine Zahl, aber ansonsten ist mir das dann ziemlich schnurz.

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