Samstag, 7. Januar 2017

Jahresrückblick 2016: Lieblingsbücher + Enttäuschungen (kurze Listen sind nicht mein Ding!)


Bevor ich mit den Büchern anfange: Holt euch was zum Trinken, es wird dauern. ;)

Nur kurz mal meine Listen mit Lieblingsbücher und Enttäuschungen schreiben, so war mein Plan am 31.12.2016. Dazu bin ich auf About Happy Books alle Posts von hinten nach vorne durchgegangen und habe fleißig notiert, welche Bücher mich 2016 mit Freude erfüllt haben und von welchen ich mir viel mehr erhofft hatte. 

Eine Beschränkung auf je zehn Bücher hatte ich erst gar nicht geplant, damit wäre ich auch niemals zurechtgekommen. Wer wie ich viel liest, letztes Jahr schätze ich um die 200-300 Bücher (zählen will ich nicht), hat am Ende auch lange Listen zu bieten, bei mir je um die 30 Bücher. 

Ich hätte beide Listen noch weiter einschränken können, aber warum? Die Bücher haben mich bewegt, sowohl positiv als auch negativ. Es macht keinen Sinn da krampfhaft zu reduzieren.

Auf den Bildern seht ihr je meine Lieblingsbücher 2016. Die Links führen zu meinen Rezensionen auf About Happy Books und den Seiten der Autoren. 

Lieblingsbücher

Liebe ist was für Idioten. Wie mich. - Sabine Schoder: Gnadenlos ehrlich und direkt, voll ins Herz, besondere Stimme. Zur tollen Geschichte eine ebenso gelungene Hörbuchversion. Eine Buchempfehlung von jemandem von euch, vielen Dank dafür. Das Lesejahr endete für mich genial. 

Books of a feather - Kate Carlisle: Sehr schöne cozy mystery, Teil meiner liebsten Serie aus dem Genre. Entspannt geschrieben, nette Charaktere und wie immer interessante Details rund um die Restaurierung von Büchern. 

Managed - Kristen Callihan: Sehr unterhaltsam und mitreißend. Nicht jede Reaktion der Charaktere machte Sinn, das störte mich aber nicht. Jetzt will ich mehr von der Band. 

Imprudence - Gail Carriger: Ein charmantes und unterhaltsames Abenteuer mit viel Herz und Witz. 

Hello, goodbye and everything in between - Jennifer E. Smith: Recht kurz, auf den Punkt, traf mich mitten ins Herz, anstelle Epilog mit zweitem Prolog (macht Sinn!). 

The war that saved my life - Kimberly Brubaker Bradley: Sehr emotional, brachte mich zum Weinen und Lachen. Über zweite Chancen, Liebe, Familien und wie unterschiedlich sie aussehen können.

Night Owls - Jenn Bennett: Nahm mich mit auf eine ereignisreiche Reise, tolle Charaktere und eine schöne Liebesgeschichte. Locker geschrieben, mach Lust auf mehr von der Autorin.


Undecided - Juliana Keyes: Kein love triangle, vielmehr ein unterhaltsames NA-Buch über schwierige Entscheidungen und natürlich die Liebe. 

Apprentice in Death - JD Robb: Spannend wie immer, stellenweise auch sehr komisch und berührend.

Nice girls don't ride - Roni Loren: Das Ende kam wie aus dem Nichts, der Rest konnte mich emotional aber so richtig mitreißen, ein schöner NA-Roman. 

Midnight at Tiffany's - Sarah Morgan: Novella zum Einstieg einer Serie. Liebe auf den ersten Blick, die für mich perfekt funktioniert hat. 

Illuminae - Kaufman + Kristoff: Viel Hype und viel dahinter. Ein sehr spannendes Buch, das sich etwas traut und mit unterschiedlichsten Formaten und Weltallgeschichte zu unterhalten weiß. 

Sweet little lies - Jill Shalvis: Ein gefühlvoller Liebesroman, der mich mitten ins Herz treffen konnte. Der perfekte Einstieg in die Serie.

Bücher in der Pucked-Serie (hier, hier, hier und hier) - Helena Hunting: Lustig, teils etwas ordinär/versext, für mich zum Schreien komisch, sexy und mit viel Gefühl. Von der Serie kann ich gar nicht genug bekommen. 

Sense of Deception - Victoria Laurie: Spannender Fall und gewohnt tolle Charaktere. Ich mag diese Serie sehr. 

Harmonic Feedback - Tara Kelly: Besonders, emotional und bitte nicht im Zug lesen, könnte zu einem Weinanfall führen (ich spreche da aus Erfahrung).

Destiny, Rewritten - Kathryn Fitzmaurice: Wunderschöne Geschichte über Familie und Freundschaft, gepaart mit einer spannenden Suche nach einem Buch ein Volltreffer. 

Every Word - Ellie Marney: Spannend, hart und richtig gut. Eine ziemlich geniale YA-Serie inspiriert von Sherlock Holmes. 

Wasted Words - Staci Hart: So schön, so unterhaltsam. Bücher spielen eine große Rolle. Eine der besten "Es tut mit leid"-Szenen, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Inspiriert von "Emma". 

Vision in Silver - Anne Bishop: Genialer Plot, Charaktere mit ganz viel Tiefe und ein Weltenentwurf, der mir den Atem raubt. Bisher eine der besten Serien, die ich je gelesen habe. 

The Obsession - Nora Roberts: Spannend und romantisch zugleich, natürlich ein Volltreffer für mich. 

Us - Sarina Bowen + Elle Kennedy: Grinse ich leicht dämlich, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich diese Buch lese. Einer der unterhaltsamsten Liebesromane, die ich je gelesen habe. Übrigens liebe ich Blake. 

Kindred Spirits - Rainbow Rowell: Kurz, voller Gefühl, lässt mich seit dem Lesen nicht mehr los, Rainbow Rowell eben. 

The game plan - Kristen Callihan: Eine meiner liebsten NA sports romance Reihen. Unterhaltsam, voller Gefühl und mit etwas Spannung, ziemlich perfekt. 

Brotherhood in Death - JD Robb: Ein harter Fall, der mich hat leiden lassen. Trotzdem genial und natürlich voller Gefühl. 

Snow like ashes - Sara Raasch: Toller Einstieg in die Serie, endlich mal wieder ein Fantasy-Buch, dass bei mir Lust auf mehr erzeugt hat.


Gut und muss auch noch auf die Liste

A natural history of dragons - Marie Brennan
Charmanter Schreibstil trifft besondere Charaktere und Wesen. Eine große Liebesgeschichte sollte man nicht erwarten. Insgesamt ein gelungener Serienauftakt, der mich neugierig auf mehr gemacht hat. 

Desperate Measures - Staci Hart: Etwas zu kurz, dafür aber irre komisch und sexy. 

Rook - Daniel O'Malley: Gegen Ende etwas langatmig, insgesamt aber eine faszinierende Geschichte mit detailreichem Weltenentwurf. 

Miss Charity - Marie-Aude Murail: Besonders geschrieben, die Liebesgeschichte am Ende ließ mich zwar etwas kalt, der Rest war aber klasse. 

Summer Days and Summer Nights - Nina LaCour, Stephanie Perkins, Brandy Colbert, Jennifer E. Smith: Auch wenn nur vier der Kurzgeschichten überzeugen konnten, so waren diese dafür klasse und auf den Punkt gelungen.


Mehr erhofft

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Will heißen: Wer viel liest, wird auch immer mal wieder von den gelesenen Büchern enttäuscht. Und genau darum soll es jetzt gehen. 

Die folgenden Bücher sind in den meisten Fällen keine kompletten Flops gewesen, aber ich hatte mir viel mehr von ihnen erhofft. Richtige Flops gab es 2016 natürlich auch, so einige der günstig gekauften eBücher waren sehr flach, überzogen dramatisch und unglaubwürdig. Mich erneut über sie aufzuregen, will ich mir aber sparen. 

Mehr erhofft habe ich mir von

A promise of fire - Amanda Bouchet: hochgelobt, in meinen Augen mit einer problematischen Liebesgeschichte,  mehr Frust als Lust. 

Rookie Move + Bittersweet - Sarina Bowen: Beide mit viel Spannung erwartet, je enttäuscht, kein guter Lesefluss, wenig Interesse an den Charakteren, kleine Dinge nervten mich, was ist du nur passiert? Vor allem Rookie Move war eine Enttäuschung, hier hatte ich aufgrund der Vorgeschichte viel mehr erwartet. Ich will die Begeisterung der ersten drei Bücher in der Ivy Years - Reihe zurück.

The hating game - Sally Thorne: Ein beliebtes Buch, zwei die sich hassen und natürlich doch ineinander verlieben, nicht mein liebster Plot und aufgrund mangelnder Gefühle und Chemie leider nicht überzeugend. 

Wanderlust - Jen Malone: Es wurde eine Geschichte für Fans von Stephanie Perkins versprochen, einen netten Roman mit blasser Heldin habe ich bekommen. 

Demon Road - Derek Landy: Zu viel Show gepaart mit zu wenig Inhalt, der Sinn gemacht hat. 

Brown-eyed girl - Lisa Kleypas: Endlich Band #4 in der Serie, leider mit einer Heldin, die ich von Anfang an schütteln wollte und einer Geschichte, die mir nicht zusagte. 

Cream of the Crop + Nuts - Alice Clayton: Wo ist der Humor, die Leichtigkeit und das leicht Überdrehte hin? So sind die Bücher von Alice Clayton leider nicht mehr mein Fall. 

First star I see tonight - Susan Elizabeth Phillips: Ein Held, den ich teils abstoßend fand, und eine Geschichte, die ab der Hälfte ins Absurde abdriftete. Meine Einschätzung ist eine Ausnahme, viele lieben das Buch.

Out of bounds - RS Grey: Eine weitere Autorin, deren Bücher für mich 2016 nicht mehr funktioniert haben. Charakter, die ich nicht mag, gepaart mit zu wenig Charme und Witz. 

The rest of us just live here - Patrick Ness: Interessantes Szenario, flache Geschichte und viel verschenktes Potential. Mein erste Buch von Ness, soll ich noch mehr lesen?

Appealed - Emma Chase: Ihre Bücher werden geliebt, ich empfand beim Lesen leider nicht viel. Keine Ahnung warum. 

Moonshot - Alessandra Torre: Absurde Geschichte trifft auf Charaktere, die ich nicht mochte. Erwartet hier bloß nicht eine normale sports romances. War für mich wirklich mies.

The problem with forever - Jennifer L. Armentrout: Das mittlerweile dritte Buch der Autorin, das mich nicht berühren konnte. Ich werde mit ihren Büchern nicht warm. 


You know me well - Nina LaCour + David Levithan: LaCour alleine liebe ich, mit Levithan zusammen ging ihre besondere Art Geschichten zu erzählen leider unter. 

Carry me home - Rosalind James: Romantic Suspense zum Abgewöhnen, zumindest für mich. Steife Charaktere, unglaubwürdige Geschichte  plus Liebesgeschichte ohne Pep. 

In the middle of somewhere & Out of nowhere - Roan Parrish: Super gespannt und dann ziemlich ernüchtert, so ging es mit mit diesen beiden Büchern. Buch #1 war noch ganz gut, #2 leider nicht, da ich einen der Charaktere so gar nicht mochte. 

Smut - Karina Halle: Eine Geschichte, die sich besser anhörte, als sie war. Einige Details des Plots machten für mich keinen Sinn, der Funke konnte nicht überspringen. 

The square root of summer - Harriet Reuter Hapgood: Hörte sich so gut und besonders an, ließ dann aber doch etwas an Tiefe vermissen.

A study in Charlotte - Brittany Cavallaro: Ein bisschen Sherlock Holmes im Jugendromanformat, leider konnte mich der Plot überhaupt nicht überzeugen, genauso wie der Umgang mit manch ernsterem Thema. 

The frog prince - Jane Porter: Erneut gelesen und bitter enttäuscht gewesen, solch eine nervige Heldin trifft man selten. Sofort vom Bücherregal verbannt. 

Troublemaker - Linda Howard: Suspense ok, romantic ein Flop. 

Emmy & Oliver - Robin Benway: Toll anzusehen, interessanter Plot, mittelmäßige Ausführung, die mein Leseherz leider nicht erreichen konnte. 

A thousand boy kisses - Tillie Cole: Ein Art von Plot, den ich generell nicht liebe. Ein Happy End, dass für mich als solches nicht funktioniert. 

Visions - Kelley Armstrong: Die Serie fing so genial an, doch viele der Entwicklungen ab Band #2 konnten mich überhaupt nicht überzeugn. Plus ein love triangle, dass die Welt nicht braucht. 

Burn for me - Ilona Andrews: Die neuen Bücher (der letzten  drei Jahr vielleicht) des Autorenduos funktionieren für mich auf mehreren Ebenen nicht mehr, weder Charaktere noch Plot konnten überzeugen. Ich bin raus aus der Nummer.

The distance from A to Z - Natalie Blatt: Auch für Fans von Stephanie Perkins empfohlen. Leider blass und nervig. 

Siege and Storm - Leigh Bardugo: Kein Interesse an dem, was mit den Charakteren passiert, ist nie ein gutes Zeichen.


Welche Bücher haben euch 2016 bewegt?


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