Mittwoch, 29. März 2017

Nochmal gelesen + verwirrt zurückgeblieben


Wie ich bereits vor einiger Zeit mal erwähnt hatte (hier), nutze ich das Umräumen meiner Bücherregale immer gerne um bei einigen Büchern zu überlegen, ob sie bleiben dürfen oder nicht. Eines dieser Bücher war "Austin" von Linda Lael Miller.

Ich habe in der Trilogie alle drei Romane gelesen, aber nur dieser durfte bleiben. Die anderen waren ok, aber eben nicht überragend. Ich überlegte, ob "Austin" bleiben sollte, weil ich mich nur dunkel an die Geschichte erinnern konnte, was nie ein gutes Zeichen ist. Außerdem wusste ich noch, dass ich mit der männlichen Hauptfigur der Geschichte so meine Problemchen hatte. Daher die Entscheidung das Buch noch einmal zu lesen.

Und genau das habe ich dann auch getan, mit dem Ergebnis, dass ich nach dem Lesen an meinem Verstand gezweifelt habe. Denn warum ich das Buch überhaupt behalten habe, ist mir ein Rätsel.

Ich hatte nicht nur leichte Problemchen mit dem Helden der Geschichte, sondern massive. Vom ersten Satz an ging er mir auf die Nerven, beim Lesen hätte ich ihn am liebsten gepackt und geschüttelt. Der Heldin hätte ich außerdem am liebsten zugerufen, dass sie losrennen soll, sobald sie ihn sieht, denn sie hätte einen anderen, besseren Typen verdient. Warum sie ihm eine zweite Chance gegeben hat, war mir ein Rätsel. Auch warum ich das als Leser auch noch gut finden sollte. 

Am Ende gab es natürlich ein Happy End, das mich leider nicht positiv berühren konnte. Ich war wirklich erleichtert, als ich mit dem Buch durch war, als ich es endlich auf den kann-weg-Stapel legen konnte.

Für mich hat es sich definitiv gelohnt dieses Buch nochmal zu lesen, auch wenn es mich schon erstaunt, warum ich es überhaupt behalten hatte.

Mal sehen, welchen Wackelkandidaten ich als nächstes lesen werde, hoffentlich mit einem erfreulicheren Ergebnis. 

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