Samstag, 3. Juni 2017

Auf den zweiten Blick sehr gelungen


Manchmal lernt man die gelungene Optik eines Buches erst im Nachhinein schätzen, so ging es mir mit den beiden Jugendbüchern von Jenn Bennett. Ich besitze je die UK-Taschenbuchausgaben, sie sind interessant gestaltet, haben mich auf den ersten Blick aber nicht vom Hocker gehauen.

Die Gestaltung von "Night Owls" empfand ich letztes Jahr beim Lesen als passend, die große Begeisterung war aber nicht da. Und genauso ging es mir vor einigen Wochen mit "Alex, Approximately". Wiederum fand ich das Cover gut und passend, vor Freude gejubelt habe ich aber nicht. Und auch wieder habe ich nicht im Detail über die Gestaltung nachgedacht, nicht genau hingeschaut.

Erst als ich beide Bücher zusammen in meinem Bücherregal stehen sah, fiel mir auf, wie passend die Cover je sind. Und wie gut sich die beiden Bücher ergänzen.

Inhaltlich gehören die beiden Bücher nicht zusammen, jede Geschichte steht für sich. Und doch ist es schön, dass sie optisch miteinander verbunden sind, dass man sofort erkennt, dass die Bücher von einer Autorin sind.

Übrigens spielen der Bus und das Moped wirklich je eine wichtige Rolle in den Geschichten, auch dieses kleine Detail stimmt mich im Rückblick richtig freudig. Und im Nachhinein empfinde ich Bücher wie "Night Owls" und "Alex, Approximately" als wesentlich interessanter gestaltet als so manches Hardcover-Buch, das unter dem Umschlag ganz langweilig daherkommt.

Die deutschen Versionen der Bücher können sich auch sehen lassen, wobei mir "Annähernd Alex" besser gefällt als "Die Anatomie der Nacht", weil das Grundgefühl des Buches durch das Cover so gut vermittelt wird. 

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